19.11
2019

Neue Wege aus der Arbeitslosigkeit

Mehr als 800.000 Langzeitarbeitslose gibt es in Deutschland. Häufig erschweren zu viele Hindernisse im Alltag die Arbeitssuche. Das Programm „Perspektive Zukunft (PeZ)“ der SRH Business Academy unterstützt Menschen jetzt noch gezielter dabei, die Hindernisse auszuräumen.

Kein Job, dadurch jede Menge Schulden, gleichzeitig muss man die Familie versorgen. Raum für die Arbeitssuche bleibt da kaum. So oder so ähnlich sieht die Situation von mehr als 800.000 Menschen in Deutschland aus. Doch immer mehr von ihnen gelingt der Wiedereinstieg, zeigen Daten der Agentur für Arbeit. So waren letztes Jahr 9,7 Prozent weniger Menschen langzeitarbeitslos als 2017. Dafür ist die richtige Unterstützung nötig.

„Langzeitarbeitslosigkeit wirkt sich auf den gesamten Alltag aus, er scheint unbezwingbar. Deshalb ist ein Blick von außen wichtig: Wie lassen sich die beruflichen und privaten Schwierigkeiten Schritt für Schritt lösen?“, sagt Theodor Huesmann, Produktmanager bei der SRH Business Academy (BAC). Für diesen Blick von außen hat das Unternehmen das Programm „Perspektive Zukunft“ (PeZ) aufgesetzt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Perspektive Richtung Job. Dafür hat das Team das bisherige „Integrationsassessment“ weiterentwickelt. Neu ist ein noch intensiveres mehrstündiges Einzelcoaching. „Jeder Weg ist anders, weil jeder Teilnehmer andere Schwierigkeiten und Voraussetzungen mitbringt. Deshalb entwickeln wir gemeinsam die persönliche Bewerbungsstrategie und testen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sich beruflich nutzen lassen. Manchmal verfügt ein Teilnehmer über Kompetenzen, die er völlig aus dem Blick verloren hat“, erläutert Huesmann.

Manchmal ist nicht die fehlende Idee für einen Job das Problem, sondern andere Belastungen im Alltag. „Wir beziehen eine gesundheitliche und soziale Beratung mit ein, wenn sie angebracht erscheint“, sagt Huesmann. Der Teilnehmer profitiert dabei vom Bildungs- und Gesundheitsnetzwerk der SRH.

Gerade nach einer längeren Pause gilt es, sich wieder an den Arbeitsalltag zu gewöhnen. In der Gruppe lernen die Teilnehmer, wie sie besser mit Belastungen oder Konflikten umgehen. Im Job-Knigge aktualisieren sie ihr Wissen zu Gepflogenheiten am Arbeitsplatz. Am Ende bekommen sie eine Empfehlung für den weiteren Weg. Eine Handlungsempfehlung könnte etwa eine konkrete Qualifizierung oder ein Bewerbungstraining sein.

Gruppen- und Einzelcoaching sind kombinierbare Module, so können Teilnehmer flexibel und auch in Teilzeit einsteigen – wenn jemand etwa noch Kinder versorgen oder Angehörige pflegen muss. Wichtig ist die klare Entscheidung, persönlich und beruflich etwas verändern zu wollen. „Ohne Willen und Motivation geht es nicht“, sagt Huesmann. Denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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